Die maternalen Versorgungssysteme in Ruanda haben sich in den letzten Jahren verbessert, aber es besteht ein Bedarf an methodischer Strenge zur Bewertung ihrer Wirksamkeit. Ein BHM wurde auf Daten aus mehreren maternalen Versorgungseinrichtungen in Ruanda angewendet, wobei Zufallseffekte für einrichtungsbedingte Variabilität einbezogen wurden. Das Modell schätzte die durchschnittlichen Behandlungseffekte auf die Patientenergebnisse und berücksichtigte dabei die Korrelationen innerhalb der Einrichtungen. Das BHM zeigte eine signifikante Heterogenität zwischen den Einrichtungen in Bezug auf die klinische Leistung, wobei einige im Laufe der Zeit erhebliche Verbesserungen zeigten und andere weitere Interventionen benötigten. Diese Studie demonstriert den Nutzen von BHM bei der Bewertung komplexer Gesundheitssysteme und hebt die Bedeutung der Berücksichtigung einrichtungsbezogener Herausforderungen für optimale Ergebnisse in der maternalen Versorgung hervor. Einrichtungsleiter sollten dieses Modell nutzen, um Bereiche zu identifizieren, die gezielte Verbesserungen erfordern, während politische Entscheidungsträger diese Erkenntnisse nutzen können, um zukünftige Systemverbesserungen zu informieren. Der Behandlungseffekt wurde mit logit (pᵢ) =₀+^ Xᵢ geschätzt, und die Unsicherheit wurde unter Verwendung einer Konfidenzintervall-basierten Inferenz berichtet.
Kabuye Muhire (2001) untersuchte diese Frage.