Hyslop et al. plädieren für die ‚Integration‘ komplexer Klimapolitik unter einer einzigen ‚Risiko-Management‘-Typologie, die sich auf ‚Überschreitung‘ konzentriert. Wie in vielen parallelen Analysen der Klimapolitik wirft dies (neben einigen Stärken) eine Reihe ernsthafter Probleme auf. Diese könnten sowohl die wissenschaftliche Strenge als auch die politische Wirksamkeit beeinträchtigen. Objektivität und Vollständigkeit werden überbetont. Unsicherheiten und Mehrdeutigkeiten werden beiseitegeschoben. Die subjektiven Rahmenbedingungen und Faktoren, die auf die Analyse wirken, werden vernachlässigt. Hier als ‚technokratischer Scientismus‘ kritisiert, läuft das Ergebnis Gefahr, einen grundsätzlich politischen Eingriff hinter der ‚neutralen‘ Autorität der Wissenschaft zu verschleiern. Ein solcher unzureichend rechenschaftspflichtiger Stil ist wenig überzeugend. Er trägt zudem möglicherweise zur Provokation wachsender regressiver Formen von Autoritarismus bei. Es wird argumentiert, dass die Lösungen darin liegen, den demokratischen Kampf zu unterstützen (statt ihn zu untergraben): wissenschaftliche Methoden zu nutzen, um Raum zu ‚öffnen‘ (statt ‚zuzuschließen‘) für herausfordernde (nicht verstärkende) bestehende Muster zwischenstaatlichen Privilegs. Sowohl im Hinblick auf die Klima-Störung als auch auf andere Bedrohungen hängt effektives fortschrittliches Handeln eher von diesem (als vom technokratischen Scientismus) ab.
Andy Stirling (Mo,) hat diese Frage untersucht.
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