Aufkommende Technologien interagieren mit sozialen, wirtschaftlichen und regulatorischen Strukturen und erzeugen komplexe und weitreichende Effekte. Die Governance dieser Technologien erfordert transnationale Koordination, da nationale Politiken oft grenzüberschreitende Konsequenzen nach sich ziehen. Epistemische Gemeinschaften spielen eine zentrale Rolle bei der Gestaltung gemeinsamer Problembeschreibungen, ursächlicher Überzeugungen und politischen Interpretationen. Während die internationale Beziehungen-Forschung die geopolitischen, wirtschaftlichen und institutionellen Dimensionen der Governance aufkommender Technologien untersucht hat, wurde der Einfluss der Überzeugungen der Akteure auf die politischen Ergebnisse weniger beachtet. Dieses Symposium adressiert diese Lücke, indem es das Advocacy Coalition Framework (ACF) anwendet, das mikroökonomisches Lernen und die Bildung von Überzeugungen mit makroökonomischen politischen Veränderungen verknüpft. Durch die Fokussierung auf koalitionsbasierte Dynamiken bietet das ACF eine strukturierte Linse, um zu analysieren, wie epistemische Gemeinschaften sich um Fragen der technologischen Governance mobilisieren und globale Normen beeinflussen. Dieses Symposium konzentriert sich auf vier aufkommende technologische Bereiche: Cyberkrieg (Shires und Smeets), menschliche Keimbahn-Genom-Editing-Technologie (Lo), militärische Anwendungen künstlicher Intelligenz (Onderco und Javadi) und 5G (To).
Lo et al. (Sun,) haben diese Frage untersucht.
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