Autismus-Spektrum-Störung (ASD) ist durch anhaltende Defizite in Kommunikation und sozialer Interaktion gekennzeichnet, und Technologie könnte dem Fähigkeitslernen in dieser Population zugutekommen. Trotz Kommunikationsdefiziten können viele Kinder mit ASD zwei Sprachen erwerben und bevorzugen möglicherweise sogar ihre Zweitsprache. Diese Studie zielte darauf ab zu bestimmen, ob bilinguale Kinder mit ASD mehr neue Wörter auf Englisch als auf Spanisch lernen würden und ob computergestützter Unterricht den Präsenzunterricht übertreffen würde, verglichen mit neurotypischen Kindern (NT). Achtundzwanzig bilinguale (Spanisch/Englisch) Kinder im Alter von 6–12 Jahren nahmen teil: 14 mit ASD und 14 neurotypische Kinder (d.h. ohne Autismus), abgestimmt nach Alter, Geschlecht und Sprachumgebung. Jedes Kind lernte 16 neue Wörter unter vier Bedingungen (Englisch-Technologie, Englisch-Person, Spanisch-Technologie, Spanisch-Person), gefolgt von Erinnerungs- und Erkennungstests. Es traten keine signifikanten Unterschiede auf; Kinder mit ASD lernten gleichermaßen in beiden Sprachen und unter beiden Bedingungen und entsprachen damit ihren neurotypischen Altersgenossen. Bestimmte Faktoren (Alter, Sprachaussetzung, Gerätegebrauch) förderten jedoch Kinder mit ASD stärker als neurotypische Peers.
Pacheco-Vera et al. (Fri,) untersuchten diese Fragestellung.