Dieses Papier untersucht die Überflussökonomie durch die Linse der existenzialistischen Philosophie und greift auf die Werke von Jean-Paul Sartre, Albert Camus, Friedrich Nietzsche und Søren Kierkegaard zurück. In einer Welt nach der Knappheit, die von künstlicher allgemeiner Intelligenz (AGI/ASI), fortschrittlicher Robotik, Fusionsenergie und wiederverwendbaren Raumfahrzeugen wie Starship angetrieben wird, ist die Menschheit von den materiellen Ketten des Überlebens befreit. Diese Befreiung erfüllt das existenzialistische Gebot nach authentischer Freiheit und selbstdefiniertem Zweck (Telos) und transformiert die Gesellschaft von einer von Entfremdung und Notwendigkeit dominierten Ökonomie hin zu einer „Ökonomie der Bedeutung“, die im kreativen Streben, in der Erkundung und in echten Beziehungen zentriert ist. Ironischerweise lösen die kapitalistischen Innovationen, die Existenzialisten möglicherweise als unecht kritisiert hätten, nun ihre Angst auf und leiten eine post-existenzialistische Ära ein, in der Freiheit keine rebellische Haltung gegen die Absurdität mehr ist, sondern eine praktische, universelle Realität.
Lon Douglas Waford (Mi,) hat diese Frage untersucht.