Nachhaltigkeitsbildung zielt häufig darauf ab, Individuen zu befähigen, die Gesellschaft in umwelt- und sozialverantwortlichere Lebensweisen zu führen. Dieser Artikel bietet einen alternativen Ansatz zur Bewältigung der Herausforderungen des Erwachsenenlernens in nachhaltigen Übergängen. Anstelle von Lernen für Nachhaltigkeit werden die Prozesse des Lernens aus Nachhaltigkeitsdiskursen untersucht. Der Artikel liefert konzeptionelle und methodologische Einblicke in die Anwendung eines biografischen Ansatzes zur Förderung der Forschung in der Erwachsenenbildung und des sozialen Wandels. Zwei empirische Beispiele werden angeführt, um zu veranschaulichen, wie Individuen Nachhaltigkeit umdeuten und sie von einer öffentlichen Angelegenheit zu einer persönlichen Verpflichtung machen, wodurch sie ein Gefühl der Selbstwirksamkeit entwickeln. Das Konzept des biografischen Lernens ist zentral, da es nahelegt, dass die Erzählung und Reflexion über die eigene Lebensgeschichte im weiteren Kontext von Nachhaltigkeitsdiskursen das Lernen erleichtern kann, um zu verstehen, mit diesen Zeiten schnellen sozialen Wandels umzugehen und Akteur des eigenen Lebens zu bleiben.
Elisa Thevenot (Mittwoch,) untersuchte diese Frage.