Dieses Papier hat das Ziel, die Darstellung fiktiver Wandteppiche in Italien der späten Renaissance (ca. 1520-1650) zu untersuchen. Diese "falschen" Wandteppiche bestehen aus narrativen Szenen, die von Rändern umrahmt sind, die echte Stoffe imitieren und an den Kanten rollen. Sie scheinen an den Wänden zu hängen, auf denen sie tatsächlich frescoartig dargestellt sind. Mehr als ein Rahmen für die Erzählungen stellen sie ein neues (täuschendes) Medium für die dargestellten Szenen dar, mit eigenen medialen und kommunikativen Eigenschaften. Dieses Papier wird somit die Besonderheiten dieses hybriden Mediums erkunden, das Textil mit bildnerischen Mitteln imitiert.
Loos et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.