In unserer globalisierten Welt ist Migration zunehmend auf den Entscheidungsagenden präsent geworden. Im Laufe der Jahre hat sich die Einordnung dieses Phänomens je nach räumlichem, zeitlichem und kontextuellem Rahmen stark verändert. Der neue Pakt über Migration und Asyl (NPMA) ist der neueste Versuch der EU, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen. Diese Arbeit untersucht, wie der NPMA Migration in seinem institutionellen Diskurs einordnet. Die gewählte Theorie für diese Studie ist die Framing-Theorie, kombiniert mit einer methodologischen Kombination aus kritischer Diskursanalyse und Framing-Analyse. Diese werden verwendet, um zu analysieren, welche Werte und Prinzipien in den offiziellen Texten des NPMA hervorgehoben werden und wie sie die Selbstpräsentation der EU als normative Akteurin prägen. Humanitäre und sicherheitsbezogene Diskurse wurden verwendet, um die ausgewählten Daten zu analysieren. Die Ergebnisse zeigen, dass die EU Migration als diskursive Dualität einordnet, indem sie hybride Rahmenbedingungen nutzt, die humanitäre und sicherheitsbezogene Diskurse verbinden. Der NPMA verwendet moralische Werte wie Solidarität, Würde und den Schutz menschlichen Lebens, verwoben mit Rahmen des Risikos, der Krise und der Kontrolle. Dies zeigt direkt, dass humanitäre und sicherheitsbezogene Rahmenbedingungen strategisch ko-präsentiert werden, anstatt als konkurrierende Logiken dargestellt zu werden, um restriktive Maßnahmen zu rechtfertigen, während das normative Selbstbild der EU gewahrt bleibt.
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Iris Davidsson
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Iris Davidsson (Thu,) hat diese Frage untersucht.