Kinder in Familien, in denen ein Elternteil an einer psychischen Erkrankung leidet (FaPMI), haben ein erhöhtes Risiko für eine Reihe negativer Ergebnisse. Trotz der wachsenden Anerkennung des Bedarfs an Unterstützung für diese Familien gibt es immer noch wenig Konsens über die Ziele und Ergebnisse, auf die die Dienste hinarbeiten sollten. Dieses Papier berichtet über eine querschnittliche Online-Umfrage, die mithilfe der Template-Analyse ausgewertet wurde, und untersucht die Perspektiven einer internationalen Stichprobe akademischer (n=33) und praktischer (n=17) Experten zu den wichtigsten Zielen und Ergebnissen für Interventionen bei FaPMI. Die Ergebnisse zeigen, dass diese Experten einen ganzheitlichen und familienzentrierten Ansatz priorisieren, wobei mehr Wert auf subjektive und relationale Faktoren gelegt wird, die über die individuelle Symptomreduktion hinausgehen. Dies umfasst die Kommunikation innerhalb der gesamten Familie und relationale Faktoren; Bedeutung und Hoffnung für die Familienmitglieder; soziale Verbundenheit; Verständnis von psychischer Gesundheit in der Familie; Auswirkungen von intergenerationellem Trauma; und die Allianz zwischen Familie und Dienst. Die Ergebnisse haben Auswirkungen auf die Entwicklung von Prioritäten für Interventionen und die Messung von Ergebnissen in der Sozialarbeit und verwandten Berufen, wobei die zentrale Anerkennung der Bedeutung der Konzeption von Familienbeziehungen, Kommunikation und Familienwiederherstellung im Vordergrund steht.
Yates et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.