Dieses Papier zielt darauf ab, ein vorläufiges, minimales Rahmenwerk für die Implementierung von Künstlicher Intelligenz (KI) in Erbsammlung zu etablieren, mit besonderem Fokus auf Sammlungsmanagement und Kuratorentätigkeit. Wir beginnen mit einer Zusammenfassung relevanter wissenschaftlicher Arbeiten über die Notwendigkeit eines vielfältigen und integrativen Verständnisses von Erbe, einschließlich der Komplexitäten, die KI mit sich bringt. Anschließend führen wir qualitative Feldforschung durch, indem wir auf eine Stichprobe von halbstrukturierten Interviews mit schwedischen Fachleuten im Bereich kulturelles Erbe in kuratorischen Rollen zurückgreifen. Aufbauend auf einem umfassenderen Verständnis der Stärken, Schwächen, Chancen und Bedrohungen, die KI für kulturelle Erbesammlungen darstellt, schlägt dieser Artikel ein minimales Arbeitsmodell vor, um eine erfolgreiche technologische Implementierung zu unterstützen. Wir argumentieren, dass eine solche Implementierung einen modularen Ansatz erfordert. Anhand einer kleinen Fallstudie im schwedischen Kontext skizzieren wir ein minimales Rahmenwerk, das aus zwei Hauptmodulen besteht: (1) Fachwissen und (2) Sammlungen als Informationen und Daten.
Mostofian et al. (Thu,) haben diese Frage untersucht.