ZUSAMMENFASSUNG Das Penn & Slavery Project: Die Augmented Reality Campus Tour untersucht die historischen Verbindungen der Universität von Pennsylvania zur Sklaverei durch eine von Studierenden getriebene öffentliche Geschichtsinitiative. Ursprünglich 2017 als Forschungsseminar für Bachelor-Studierende ins Leben gerufen, deckte das Projekt Beweise für Penns tiefe finanzielle, bildungsbezogene und ideologische Verwicklungen mit der amerikanischen Sklaverei auf – was den bisherigen Dementis der Universität widerspricht. Die Forschung enthüllte, wie Fakultätsmitglieder und Treuhänder von Penn Menschen versklavten, Spenden von prominenten Sklavenhaltern suchten und wissenschaftlichen Rassismus vorantrieben, der das medizinische und anthropologische Denken über Generationen prägte. Um diese Erkenntnisse einem breiteren Publikum zu präsentieren, entwickelten Studierende eine mobile Augmented Reality (AR) Campus-Tour, die Campus-Ikonen mit immersivem digitalem Geschichtenerzählen neu interpretiert. Haltestellen auf der Tour heben übersehene Figuren wie Caesar hervor, einen versklavten Mann, der für Penn arbeitete, und decken die verborgenen Geschichten hinter Statuen, Gebäuden und wissenschaftlichen Sammlungen auf. Die AR-Erfahrung konfrontiert mit institutioneller Komplizenschaft und fordert die Nutzer auf, kritisch darüber nachzudenken, wie Sklaverei nicht nur die Universität, sondern auch die amerikanische Gesellschaft im weiteren Sinne prägte. Trotz begrenzter institutioneller Unterstützung transformiert das Penn & Slavery Project weiterhin historische Wissenschaft in öffentliche Beteiligung, indem es dominierende Narrative herausfordert und neue Generationen von Historikern ausbildet, um vollständigere, wahrhaftigere Geschichten zu erzählen.
VanJessica Gladney (Thu,) hat diese Frage untersucht.
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