Die Studie offenbart eine paradoxe Situation: Trotz der Sanktionen hat Russland die Nicht-Rohstoffexporte nach Lateinamerika (Düngemittel, Maschinen, IT) erhöht. Besonders starkes Wachstum ist in Ländern zu beobachten, die im Konflikt mit den Vereinigten Staaten stehen (Honduras, Nicaragua), während in den Ländern, die für die russische Außenpolitik Priorität haben (Kuba, Venezuela), Stagnation zu beobachten ist. Solange die institutionellen Bedingungen unzureichend sind, ignoriert die russische Wirtschaft oft regionale Spezifika. Die Autoren schlagen das Konzept der „strategischen Anpassung“ vor, welches eine umfassende Überarbeitung der Geschäftsmodelle zur Anpassung an die Gegebenheiten der Region beinhaltet.
Galina Khmeleva (Wed,) hat diese Frage untersucht.
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