Diese Sonderausgabe präsentiert Ergebnisse der größten ländervergleichenden Studie über die selbstberichteten sexuellen Interessen und Verhaltensweisen von Männern gegenüber Kindern, die kritische Lücken in den Beweisen zur Prävalenz, den Begleitfaktoren und der Prävention der Täterschaft beim sexuellen Missbrauch und der Ausbeutung von Kindern adressiert. Anhand dreier national repräsentativer Männermuster aus Australien, dem Vereinigten Königreich und den Vereinigten Staaten liefern die sieben Artikel die ersten länderübergreifenden Schätzungen zu unentdecktem sexuellen Missbrauchs- und Ausbeutungsverhalten von Kindern, identifizieren demografische, psychologische, entwicklungsbedingte und einstellungsbezogene Faktoren, die mit dem Risiko verbunden sind, und untersuchen die Rolle von Online-Umgebungen bei der Ermöglichung von Schaden. Zusammen fördern die Studien einen gesundheitsbezogenen Ansatz zur sexuellen Ausbeutung und zum Missbrauch von Kindern, indem sie "upstream"-Strategien skizzieren - wie Früherkennung, Trauma-Prävention, Veränderung sozialer Normen und digitale Regulierung - die die Täterschaft reduzieren können, bevor sie eintritt. Durch die Integration von methodologischen, verhaltensbezogenen und politikorientierten Analysen etabliert diese Sonderausgabe eine grundlegende Evidenzbasis, um koordinierte, sektorenübergreifende Anstrengungen zur Prävention von sexueller Ausbeutung und Missbrauch von Kindern zu informieren und deren tiefgreifende Auswirkungen auf Gemeinschaften und zwischen Generationen zu mildern.
Salter et al. (Mi,) untersuchten diese Frage.