Diese Studie vergleicht die niedrigen Geburtenratenpolitiken in Korea, Japan und China und konzentriert sich auf demografische Veränderungen und politische Herausforderungen. Trotz Anreize für die Geburt, Elternzeit, kostenloser Kinderbetreuung und Wohnungsunterstützung bleibt die Geburtenrate in Korea aufgrund struktureller Barrieren wie einem starren Arbeitsmarkt, hohen Bildungs- und Wohnkosten sowie patriarchalen Normen die niedrigste in der OECD. Obwohl Japan eine Rate von etwa 1,2 beibehält, schränken Alterung, Arbeitskräftemangel, lange Arbeitszeiten und Geschlechterungleichheit innerhalb der Unternehmenskultur den Fortschritt ein. Trotz der „Drei-Kind-Politik“ sinkt die Fertilität in China weiter, da Urbanisierung, wirtschaftliche Unsicherheit und hohe Kosten für die Kindererziehung Geburten entmutigen. In allen drei Ländern haben finanzielle Anreize allein als unzureichend erwiesen; daher sind umfassende strukturelle Reformen – einschließlich Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt, Geschlechtergleichheit und reduzierten Belastungen im Wohn- und Bildungssektor – entscheidend für eine nachhaltige Verbesserung der Geburtenrate.
Lee et al. (Sat,) haben diese Frage untersucht.