Ein Mann in seinen 70ern aus einer Pflegeeinrichtung mit mehreren Begleiterkrankungen stellte sich mit akut einsetzender Übelkeit, Erbrechen und septischem Schock vor. Eine CT-Untersuchung des Abdomens zeigte eine Magenpneumatosis, die mit einer emphysematösen Gastritis (EG) übereinstimmte. Er wurde auf der Intensivstation mit breitspektrum Antibiotika, Vasopressoren und unterstützender Therapie behandelt; eine Ösophagogastroduodenoskopie zeigte umfangreiche fundale Ulzerationen mit nekrotischer Schleimhaut. Eine Echokardiographie ergab eine schwere, reversible systolische Dysfunktion des linken Ventrikels, die mit einer septischen Kardiomyopathie übereinstimmte. Mit konservativer Behandlung (Antibiotika, gastrische Dekompression, intravenöse Flüssigkeiten, Druckunterstützung und Steroidtherapie) verbesserte sich der Patient ohne chirurgische Intervention. Sein klinischer Verlauf und die Genesung verdeutlichen die Bedeutung einer frühen Diagnose und einer interdisziplinären Behandlung bei EG.
Patel et al. (Sun,) untersuchten diese Frage.