Zusammenfassung Aus diesen Ergebnissen lässt sich ableiten, dass selbstgesteuertes Lernen mit audiovisuellen Instrumenten ein ebenso bedeutsames Lernwerkzeug ist wie das traditionelle Vorlesungs-Diskussionsformat. Es gab keine signifikanten Unterschiede zwischen den Leistungen in den audiovisuellen Abschnitten und den Leistungen der Studierenden im traditionellen Abschnitt. Der Fortschritt der Studierenden aus den audiovisuellen Abschnitten in nachfolgenden Buchführungskursen wird derzeit überwacht. Vorläufige Ergebnisse, die hier nicht berichtet werden, zeigen, dass Studierende aus diesen Abschnitten in höheren Buchführungskursen ebenso gut abgeschnitten haben wie Studierende aus den traditionellen Abschnitten. Eine zweite Schlussfolgerung aus unseren berichteten Daten ist, dass die bisherigen Leistungen der Studierenden, gemessen durch ihre GPAs, stärker mit den Leistungen der Studierenden in den audiovisuellen Abschnitten korreliert waren als mit den Leistungen im traditionellen Abschnitt. Informelle Gespräche mit einzelnen Studierenden ergaben, dass die besseren Studierenden, gemessen an ihren GPAs, die Freiheit, die Arbeiten vorzeitig zu erledigen, mochten, was es ihnen ermöglichte, sich auf andere Kurse zu konzentrieren. Alle Studierenden, die den Kurs frühzeitig abschlossen, befanden sich in der oberen Hälfte der gesamten GPAs und erhielten die Noten A oder B im Kurs. Die informellen Gespräche zeigten auch, dass die niedrigeren GPAs der schwächeren Studierenden häufig durch einen Mangel an Motivation verursacht wurden. Daher könnte das selbstgesteuerte Format, das den Fokus auf individuelle Motivation legt, für die schwächeren Studierenden schädlicher sein als das traditionelle Format.
Laughlin et al. (Thu,) untersuchten diese Frage.