Diese Studie zielte darauf ab, die Wirksamkeit eines schulbasierten psychoedukativen Familienstärkungsprogramms auf die elterliche Beteiligung und familiäre Interaktion zu evaluieren. Es wurde ein experimentelles Design mit Vor- und Nachtest sowie einer Kontrollgruppe verwendet. Die Stichprobe bestand aus 30 freiwilligen Eltern (26 Mütter, 4 Väter), deren Kinder an staatlichen Grundschulen teilnahmen, die dem Ministerium für Nationale Bildung der Türkischen Republik Nordzypern angegliedert sind. Die Teilnehmer wurden zufällig einer Experimentalgruppe (n = 15) oder einer Kontrollgruppe (n = 15) zugeteilt. Die Skala für Familieninteraktionsmuster wurde vor und nach der Intervention angewandt. Die Intervention umfasste acht 60-minütige Sitzungen, die über vier Wochen im schulischen Rahmen durchgeführt wurden. Multivariate Analysen zeigten, dass die Teilnahme am psychoedukativen Programm mit statistisch signifikanten Steigerungen sowohl der elterlichen Beteiligung als auch der Familieninteraktionswerte in der Experimentalgruppe im Vergleich zur Kontrollgruppe einherging (p 2 = .45-.55). Diese Ergebnisse legen nahe, dass schulbasierte, auf Stärkung ausgerichtete psychoedukative Programme die Familienbeteiligung und die Eltern-Kind-Interaktion im Kontext der Grundschule unterstützen können.
Konti et al. (Thu,) untersuchten diese Fragestellung.