ZUSAMMENFASSUNG Hintergrund und Ziele Die Gesundheitsforschung ist ein wesentlicher Antrieb für evidenzbasierte Praxis, die zu einer verbesserten Servicebereitstellung und besseren Ergebnissen führt. Trotz ihrer zentralen Rolle in der Pharmazie (z. B. bei der sicheren und effektiven Anwendung von Arzneimitteln) ist das Forschungsengagement relativ niedrig. Diese Dienstbewertungsstudie hatte zum Ziel, das Forschungsengagement von Apothekenfachkräften, einschließlich der Fähigkeit (Gelegenheit und Zeit) und der Fähigkeiten (Fertigkeiten und Wissen), zu bewerten und potenzielle Barrieren und Faktoren für das Forschungsengagement zu erkunden. Methoden Die Studie wurde zwischen Februar und Juni 2024 an einem einzigen psychiatrischen Gesundheits- und Gemeinschaftsvertrauensdienst im Vereinigten Königreich durchgeführt. Daten wurden in zwei Phasen gesammelt: Phase 1: Eine Online-Umfrage bewertete das aktuelle Forschungsengagement, und Phase 2: Virtuelle Einzelinterviews und eine Fokusgruppe erkundeten eingehende Ansichten zum Forschungsengagement. Alle praktizierenden Apotheker und Apothekertechniker waren zur Teilnahme berechtigt und wurden über eine Seniorapothekerin per E-Mail eingeladen. Quantitative Daten wurden beschreibend analysiert, qualitative Daten wurden audioaufgezeichnet, transkribiert und thematisch analysiert. Als Dienstbewertung war keine ethische Genehmigung erforderlich. Ergebnisse Von den 62 eingeladenen Apothekenfachkräften antworteten 32 (52 %, n = 20 Apotheker). Etwa 47 % (n = 15) berichteten von einer vorherigen Beteiligung an Forschungsaktivitäten/Schulungen. Die meisten betrachteten Forschung als relevant (63 %, n = 20) und äußerst wertvoll (72 %, n = 23) für die Praxis, und 47 % (n = 15) äußerten Interesse an einer zukünftigen Beteiligung an Forschung. Dennoch äußerten nur wenige Vertrauen in eine Reihe von Forschungsfähigkeiten. Sieben Interviews und eine Fokusgruppe wurden durchgeführt. Drei Hauptthemen wurden identifiziert: forschungsbezogene Ansichten und Erfahrungen, Barrieren beim Forschungsengagement sowie Strategien zur Verbesserung des Forschungsengagements. Fazit Insgesamt spiegelten sich positive Ansichten zur Forschung wider. Die aktuelle Forschungsbeteiligungsrate ist niedrig, ebenso wie das Vertrauen in die Anwendung von Forschung in der Praxis. Mehrere Barrieren wurden identifiziert, die angegangen werden müssen, um die Forschungsaktivität zu fördern. Organisationen sollten daher die Forschungsfähigkeit und -fähigkeit ihres Personals bewerten, um aufgetretene Barrieren zu identifizieren, um das Forschungsengagement zu fördern.
Al-Jabr et al. (Sun,) haben diese Frage untersucht.