Dieses Papier bietet eine umfassende Bewertung des Fortschritts bei der Umsetzung der Kreislaufwirtschaft (CE) in der Region Małopolska und bietet umsetzbare Empfehlungen für Politiker, Unternehmen und Forschungsinstitutionen. Die Studie kombiniert qualitative und quantitative Ansätze, einschließlich der Analyse regionaler Politiken, einer Umfrage unter 1200 Industrieunternehmen und Smart Lab-Workshops mit Interessengruppen. Die starke wirtschaftliche und wissenschaftliche Basis der Region, die sich in hohen F&E-Ausgaben und zahlreichen technologieorientierten Unternehmen widerspiegelt, schafft günstige Bedingungen für zirkuläre Technologien. Smarte Spezialisierungen in den Bereichen Metalle, Chemie, Mineralprodukte und Maschinenbau bieten Möglichkeiten für Rohstoffrezyklierung und für emissionsarme, fortschrittliche Lösungen zur Energie- und Materialrückgewinnung, die gut mit den Zielen der CE übereinstimmen. Die Ergebnisse zeigen, dass die Region dank ihrer Industriebasis, wissenschaftlichen Expertise und intelligenten Spezialisierungsfelder zwar starkes Potenzial aufweist, aber bedeutende Herausforderungen in den Bereichen Bewusstsein, technologische Akzeptanz und regulatorische Klarheit bestehen. Kennzahlen zur Ressourceneffizienz, der Kreislauffähigkeit von Wertschöpfungsketten und zur ökologischen Innovation sind entscheidend für fundierte politische Entscheidungen, Investitionsentscheidungen und einen effektiven Dialog mit Unternehmern. Eine weitere Priorität besteht darin, den Zugang zu Finanzierungsinstrumenten zu verbessern. Eine zentrale Empfehlung ist die Entwicklung eines integrierten Überwachungssystems, das wirtschaftliche, ökologische, soziale und Innovationsindikatoren kombiniert, unterstützt durch gezielte Finanzierungsinstrumente und Initiativen zur Kompetenzbildung. Das Papier präsentiert einen innovativen Ansatz zur Verknüpfung nationaler und europäischer CE-Strategien mit der subnationalen Umsetzung.
Nowaczek et al. (Sun,) untersuchten diese Frage.