Zusammenfassung Dieses Papier untersucht, wie puritanische Theologen die Dornenkrone interpretierten, die Jesus Christus während seiner Passion aufgesetzt wurde, und argumentiert, dass sie eine bemerkenswert kohärente theologische Lesart entwickelten, die um die Logik des paktischen Fluchtragens organisiert ist. Basierend auf Primärtexten von John Flavel, Thomas Watson, Thomas Brooks, Charles Herle, Isaac Ambrose, Samuel Rutherford, Matthew Henry, John Gill, Matthew Poole und John Trapp zeigt das Papier, dass die Puritaner die Dornenkrone sowohl als ein Symbol der stellvertretenden Sühne (in Verbindung mit Genesis 3:17–18 und Galater 3:13), als auch als Ausdruck ironischer Königsherrschaft, als Symbol der priesterlichen Weihe und als Ort für die Andacht über die Leiden Christi verstanden. Das Papier situierst diese Interpretationen im weiteren reformierten konfes-sionellen Rahmen der Westminster-Standards und Calvins Kommentaren und gibt einen Überblick über den aktuellen Stand der modernen Forschung zur puritanischen Christologie und Soteriologie.
Johannis Trisfant (Tue,) hat diese Frage untersucht.