Diese Studie untersucht den Einsatz personalisierter virtueller Begleiter zur Verbesserung der Therapietreue, indem digitale Interaktionen an individuelle Persönlichkeitsmerkmale angepasst werden. Fünf Patienten-Personas wurden basierend auf dem Big Five-Modell entwickelt und bildeten die Grundlage für das Design entsprechender virtueller Begleiter. Ein spielbasiertes Prototyp bewertete die Persönlichkeit durch das Verhalten der Nutzer in fünf Minispielen und ordnete jedem Nutzer eine passende Persona und einen Begleiter zu. Die Validierung mit 25 Teilnehmern zeigte ein hohes Maß an Übereinstimmung mit dem standardisierten Big Five Inventory-10 (durchschnittlich 87,7 %) und bestätigte die breite Akzeptanz des Konzepts. Während die meisten Nutzer das motivierende Potenzial der virtuellen Begleiter erkannten, betonen die Ergebnisse die Notwendigkeit einer nuancierteren Personalisierung, einschließlich emotionaler Ausdrucksweise, Interaktivität und anpassbarem Design. Diese Ergebnisse unterstützen die Machbarkeit virtueller Begleiter als emotional ansprechende Werkzeuge für die digitale Gesundheit, unterstreichen jedoch die Bedeutung von Flexibilität und Nutzeranpassung in der zukünftigen Entwicklung.
Moser et al. (Thu,) untersuchten diese Frage.
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