Die Bücher Samuel und Könige sind ein fruchtbarer Boden für die biblischen Studien aus verschiedenen Blickwinkeln: der masoretische Text, Qumran-Studien, das Zeugnis der Versionen wie die Septuaginta (LXX) und einer Vielzahl verwandter Teilthemen wie der "Lucianische" Text, die Targums (T), die Peshitta (P) und die Vulgata (V). Jedes dieser Themen ist für sich genommen ein anerkanntes Forschungsfeld. Überraschend ist es, all diese Themen als Teil des zentralen Fokus dieses Buches zu finden. Ein ehrgeiziges Projekt, um es milde auszudrücken, und eines, das von der aktuellen konventionellen Weisheit als zu umfangreich für eine Doktorarbeit eingestuft wird, wie sie der vorliegenden Arbeit zugrunde liegt. 2. Vorausgesetzt, ich habe es richtig verstanden, ist die Gesamtthese nicht schwierig: eine konsistente induktive Methodologie zu formulieren, die sich auf die statistische Analyse fokussiert, um Varianten hinsichtlich ihrer Eignung zur Rekonstruktion des Primärtextes, für den sie Zeugnis ablegen, zu bewerten, und dann die Vorlage entlang textkritischer Linien zu rekonstruieren. Der Kern des Buches ist zuerst die Formulierung, dann die Anwendung und umfasst alle wichtigen Versionen und Zeugnisse. 3. Adair hat sich entschieden, die Studie in 1 Samuel 3 zu zentrieren. Ich finde weder eine Verteidigung noch eine Erklärung für diese Wahl. Wurde das Kapitel als repräsentativ für etwas angesehen? Wenn ja, ist dies in den Ergebnissen, insbesondere aus Versionen wie T, P und V, nicht offensichtlich. Gleichzeitig habe ich den Eindruck, dass eine bessere Repräsentation gefunden worden wäre, die fruchtbarer gewesen wäre, um die Relevanz der Methodologie zu demonstrieren, selbst innerhalb von 1 Samuel, geschweige denn darüber hinaus. In dieser Hinsicht denke ich an ein Kapitel – gegeben, dass der gewählte Fokus ein Kapitel ist – mit mindestens einer kniffligen Frage und vorzugsweise mehr, wie Kapitel 14 oder 17. Ich akzeptiere, dass man argumentieren könnte, dass es am besten ist, mit einem Kapitel zu beginnen, das nicht besonders schwierig ist, um den Prozess zu verfeinern, und dann von dort aus weiterzumachen. Allerdings erwarte ich nicht, dass dieses Buch viele andere solcher Beispiele hervorbringen wird, weshalb ich mir gewünscht hätte, dass der Prozess – aber nicht der Autor – einem so strengen Test unterzogen wird, denn ich glaube, dass er in die richtige Richtung geht. 4. Der erste Schritt in der Analyse ist die Vorbereitung einer Textbasis für jede Version.
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Bernard Taylor
Atrium Medical Cente
Loma Linda University
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Bernard Taylor (Di,) untersuchte diese Frage.
synapsesocial.com/papers/69ca134b883daed6ee095377 — DOI: https://doi.org/10.15699/tc.7.2002.09