Inflammasomen sind cytosolische Multiproteinkomplexe, die Krankheitserreger, zellulären Stress und schädigungsassoziierte molekulare Signale erkennen und dadurch angeborene Immunantworten orchestrieren. Zunehmende Beweise deuten darauf hin, dass eine dysregulierte Aktivierung von Inflammasomen zu persistierender Neuroinflammation und zu einer Vielzahl neuropsychiatrischer Störungen, einschließlich Stimmungserkrankungen, Schizophrenie, Alzheimer-Krankheit und Autismus-Spektrum-Störungen, beiträgt. Zusammen betonen diese Erkenntnisse die entscheidende Rolle neuroimmuner Interaktionen in der Pathophysiologie psychischer Störungen. Jüngste molekulare Studien haben unser Verständnis über die Wechselwirkungen zwischen Neuronen, Mikroglia, Astrozyten und peripheren Immunzellen erheblich erweitert und komplexe regulatorische Netzwerke aufgedeckt, die durch Zytokine, Neurotrophine und Neurotransmitter vermittelt werden. Durch die Untersuchung Schlüssel entzündlicher Mediatoren und zellspezifischer Mechanismen konsolidiert diese Rezension das aktuelle Wissen und schlägt konzeptionelle Rahmen vor, um zukünftige Ermittlungen zu leiten und die Entwicklung gezielter Therapiestrategien für neuropsychiatrische Störungen zu erleichtern.
Neamtu et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.