Pelvic Inflammatory Disease (PID) ist ein entzündliches Syndrom der oberen weiblichen Fortpflanzungsorgane, verursacht durch Infektionen, am häufigsten durch Neisseria gonorrhoeae oder Chlamydia trachomatis, die sich auf ein oder mehrere Fortpflanzungsorgane ausbreiten. Da PID für viele der schweren Morbiditäten sexuell übertragbarer Infektionen (STIs) verantwortlich ist, wie z. B. Eileiterschwangerschaft und chronische Beckenschmerzen, besteht ein hoher Handlungsbedarf, die Auswirkungen einer unbehandelten PID insbesondere in Risikogruppen zu verringern. Dieses Papier diskutiert die aktuellen Unterschiede bei Diagnose, Behandlung und Management von PID zwischen Schwarzen und weißen Frauen und schlägt Interventionen zur Reduzierung der gesundheitsbezogenen Ungleichheiten im Zusammenhang mit PID vor. Für diesen narrativen Überblick wurde eine umfassende Literatursuche in den Datenbanken PubMed und Google Scholar unter Verwendung relevanter Stichwörter und Überschriften durchgeführt. Aktuelle Literatur berichtet von höheren PID-Raten bei Schwarzen im Vergleich zu weißen Frauen, obwohl die Unterschiede nach Berücksichtigung von Faktoren wie sozioökonomischem Status und STI-Rate abgeschwächt wurden. Diese Ergebnisse könnten darauf hindeuten, dass Schwarze Frauen eher eine asymptomatische oder nicht diagnostizierte STI haben, was durch Studien gestützt wird, die zeigen, dass Schwarze Frauen seltener über STI-Tests berichten als weiße Frauen. Gesundheitsfördernde Maßnahmen sollten sich auf kulturell sensible Botschaften und Interventionen konzentrieren, die das Bewusstsein und Verhalten in Bezug auf sexuelle Gesundheit verbessern. Schulungen für Anbieter können ebenfalls helfen, Vorurteile abzubauen und die Einhaltung der CDC-Richtlinien zur Diagnose und Behandlung von PID zu verbessern, mit dem Ziel, Gesundheitsunterschiede zu reduzieren und die Patientenergebnisse zu optimieren.
Li et al. (Wed,) haben diese Fragestellung untersucht.