Verringert ein Kaiserschnitt gefolgt von aortaler Rekonstruktion die maternelle und fetale Sterblichkeit bei schwangeren Patienten mit Stanford-Typ-A-Aorteninsuffizienz?
Bei mit der Schwangerschaft assoziierter Aorteninsuffizienz ist Typ A vorgeburtlich und Typ B nachgeburtlich häufiger, wobei die kombinierte Durchführung eines Kaiserschnitts und einer aortalen Rekonstruktion einen Überlebensvorteil für Typ-A-Fälle nach 28 Wochen Schwangerschaft bietet.
Patienten mit Aorteninsuffizienz während der Schwangerschaft und im Wochenbett weisen eine hohe Sterblichkeit auf. Derzeit fehlt eine umfassende Übersicht über Aorteninsuffizienz während der Schwangerschaft und im Wochenbett. Methoden: Diese systematische Überprüfung umfasste 80 Berichte, die zwischen 2000 und 2020 veröffentlicht wurden, mit einer Gesamtstudienpopulation von 103 Patienten mit Aorteninsuffizienz. Ergebnisse: Wir fanden heraus, dass die Stanford-Typ-A-Aorteninsuffizienz in der vorgeburtlichen Phase, besonders im dritten Trimester, häufiger war, während die nachgeburtliche Aorteninsuffizienz häufiger Stanford Typ B aufwies. Der häufigste Risikofaktor war eine Bindegewebserkrankung, weitere bekannte Risikofaktoren gab es nicht. Der Geburtsmodus hatte keinen signifikanten Einfluss auf die Art der postpartalen Aorteninsuffizienz. Bei Patienten mit Stanford-Typ-A-Aorteninsuffizienz, die nach 28 Schwangerschaftswochen einen Kaiserschnitt gefolgt von aortaler Rekonstruktion durchführten, wurde eine reduzierte maternelle und fötale Sterblichkeit beobachtet. Patienten mit Stanford-Typ-B-Aorteninsuffizienz wurden hauptsächlich mit Medikamenten und/oder endovaskulärem Repair behandelt. Fazit: Die zeitgemäße Behandlung von Patienten während der Schwangerschaft und innerhalb von 12 Wochen nach der Geburt erfordert eine interdisziplinäre Zusammenarbeit und umfasst serielle, nicht-invasive Bildgebung, Biomarker-Tests und genetische Risikoprofilierung für Aortopathien. Eine frühzeitige Diagnose und eine genaue Behandlung sind entscheidend zur Reduzierung der maternalen und fetalen Sterblichkeit.
Meng et al. (Thu,) studierten diese Frage.
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