Ein 66-jähriger Mann mit einer Vorgeschichte von Prostatadenokarzinom, der mit Strahlentherapie und endokriner Therapie behandelt wurde, unterzog sich einer 18F-FDG und 68Ga-PSMA PET/CT. Beide Scans zeigten eine auffällige Radiotracerspeicherung, was den Verdacht auf einen Krankheitsrückfall aufwarf. Allerdings wurde im Anschluss eine transurethrale Resektion der Prostata zur Behandlung durchgeführt, bei der eine pathologische Biopsie entnommen wurde, die lediglich chronische Entzündungen in Begleitung von fokaler Nekrose und Verkalkung bestätigte und das Risiko von falsch-positiven Ergebnissen bei diesen Verfahren unter nichtmalignen Bedingungen verdeutlichte.
Du et al. (Mon.) untersuchten diese Frage.