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Die NCCN-Richtlinien für hepatobiliäre Krebserkrankungen konzentrieren sich auf das Screening, die Diagnose, das Staging, die Behandlung und das Management von hepatozellulärem Karzinom (HCC), Gallenblasenkarzinom und Karzinom der Gallengänge (intrahepatisches und extrahepatisches Cholangiokarzinom). Aufgrund der verschiedenen Modalitäten, die zur Behandlung der Krankheit eingesetzt werden können, sowie der Komplikationen, die aus einer begleitenden Leberdysfunktion entstehen können, ist eine multidisziplinäre Bewertung entscheidend, um eine optimale Behandlungsstrategie zu bestimmen. Ein multidisziplinäres Team sollte Hepatologen, diagnostische Radiologen, interventionelle Radiologen, Chirurgen, medizinische Onkologen und Pathologen mit Expertise in hepatobiliären Krebserkrankungen umfassen. Neben Chirurgie, Transplantation und intra-arteriellen Therapien gab es große Fortschritte in der systemischen Behandlung von HCC. Bis vor kurzem war Sorafenib die einzige systemische Therapieoption für Patienten mit fortgeschrittenem HCC. Im Jahr 2020 wurde die Kombination aus Atezolizumab und Bevacizumab das erste Regime, das eine überlegene Überlebensrate im Vergleich zu Sorafenib zeigte, und erhielt die FDA-Zulassung als neues First-Line-Standardregime für nicht resektables oder metastasiertes HCC. Dieser Artikel erörtert die Empfehlungen der NCCN-Richtlinien für HCC.
Benson et al. (Sat,) untersuchten diese Frage.
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