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Demographen haben zunehmend argumentiert, dass soziale Interaktion ein wichtiger Mechanismus zum Verständnis des Fertilitätsverhaltens ist. Dennoch ist es immer noch ziemlich ungewiss, ob soziales Lernen oder sozialer Einfluss der dominante Mechanismus ist, durch den soziale Netzwerke die Verhütungsentscheidungen von Individuen beeinflussen. In diesem Papier argumentieren wir, dass diese Mechanismen durch die Analyse der Dichte des sozialen Netzwerks und dessen Wechselwirkung mit dem Anteil an Verhütungsnutzern unter Netzwerkpartnern unterschieden werden können. Unsere Analysen zeigen, dass soziales Lernen mit hoher Marktaktivität am relevantesten ist; in Regionen mit nur bescheidener Marktaktivität hingegen ist sozialer Einfluss das dominante Mittel, durch das soziale Netzwerke die Verhütungsnutzung von Frauen beeinflussen.
Kohler et al. (Thu,) haben diese Frage untersucht.