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Ziel: Die Wahrnehmungen der Patienten über den Wert von Psilocybin als Behandlung für Depressionen zu identifizieren. Methode: Zwanzig Patienten, die an einer offenen Studie mit Psilocybin für behandlungsresistente Depressionen teilnahmen, beteiligten sich an einem halbstrukturierten Interview nach 6 Monaten Nachbeobachtung. Die thematische Analyse wurde verwendet, um die Erfahrungen der Patienten mit der Behandlung zu identifizieren und wie diese im Vergleich zu früheren Behandlungen waren. Ergebnisse: Zwei Hauptveränderungsprozesse wurden in Bezug auf die Behandlung identifiziert. Der erste betraf den Wechsel von Trennung (von sich selbst, anderen und der Welt) zu Verbindung, und der zweite den Wechsel von Vermeidung (von Emotionen) zu Akzeptanz. Ein drittes Thema bezog sich auf den Vergleich zwischen Psilocybin und herkömmlichen Behandlungen. Patienten berichteten, dass Medikamente und einige kurzzeitige Gesprächstherapien dazu neigten, ihr Gefühl der Trennung und Vermeidung zu verstärken, während die Behandlung mit Psilocybin Verbindung und Akzeptanz förderte. Schlussfolgerungen: Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Psilocybin-Behandlung für Depressionen möglicherweise auf paradigmatisch neuartige Weise funktioniert, die den antidepressiven Medikamenten und einigen kurzfristigen Gesprächstherapien entgegensteht.
Watts et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.