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Zusammenfassung: Die Prozesse des Krankwerdens, Krankseins, Besserwerdens (oder Verschlechterndes) und des Umgangs (oder Nichtumgangs) mit Krankheit können alle als ausgeführte Narrative innerhalb der umfassenderen Narrative (Geschichten) des Lebens der Menschen betrachtet werden. Narrative über Krankheit bieten einen Rahmen, um die Probleme eines Patienten ganzheitlich zu betrachten, und können diagnostische und therapeutische Optionen aufdecken. Eine Anamnese zu erheben ist ein interpretativer Akt; die Interpretation (das Erkennen von Bedeutung) ist zentral für die Analyse von Narrativen (zum Beispiel in der Literaturkritik). Narrative bieten eine Methode, um existenzielle Qualitäten wie inneren Schmerz, Verzweiflung, Hoffnung, Trauer und moralischen Schmerz anzugehen, die häufig Begleiter von Krankheiten sind und diese sogar konstituieren können. Die verlorene Tradition des Erzählens sollte in der Lehre und Praxis der Medizin wiederbelebt werden.
Greenhalgh et al. (Sat,) untersuchten diese Frage.
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