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Dieser Artikel untersucht die Sozialtheorie und die daraus resultierende Methodologie, die Studien zur transnationalen Migration zugrunde liegen. Zunächst schlagen wir einen Sozialfeldansatz für das Studium der Migration vor und unterscheiden zwischen Arten des Seins und Arten des Zugehörens in diesem Feld. Zweitens argumentieren wir, dass Assimilation und dauerhafte transnationale Bindungen weder unvereinbar noch binär gegensätzlich sind. Drittens heben wir soziale Prozesse und Institutionen hervor, die durch traditionelle Migrationsforschung routinemäßig verschleiert werden, jedoch klarer werden, wenn wir eine transnationale Perspektive verwenden. Schließlich lokalisieren wir unseren Ansatz zur Migrationsforschung innerhalb eines größeren intellektuellen Projekts, das von Wissenschaftlern transnationaler Prozesse in vielen Bereichen aufgegriffen wird, um das Konzept der Gesellschaft neu zu überdenken und zu reformulieren, sodass es nicht mehr automatisch mit den Grenzen eines einzelnen Nationalstaates gleichgesetzt wird.
Levitt et al. (Mi,) haben diese Frage untersucht.