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In elektrisch leitenden Feststoffen erfordert das Wiedemann-Franz-Gesetz, dass der elektronische Beitrag zur Wärmeleitfähigkeit proportional zur elektrischen Leitfähigkeit ist. Verstöße gegen das Wiedemann-Franz-Gesetz sind typischerweise ein Hinweis auf unkonventionelle Quasiteilchen-Dynamik, wie inelastische Streuung oder hydrodynamische kollektive Bewegung von Ladungsträgern, die typischerweise nur bei kryogenen Temperaturen ausgeprägt ist. Wir berichten von einem Größenordnungsbruch des Wiedemann-Franz-Gesetzes bei hohen Temperaturen von 240 bis 340 Kelvin in metallischem Vanadiumdioxid in der Nähe seines Metall-Isolator-Übergangs. Im Unterschied zu zuvor etablierten Mechanismen ist die ungewöhnlich niedrige elektronische Wärmeleitfähigkeit ein Zeichen für die Abwesenheit von Quasiteilchen in einer stark korrelierten Elektronenflüssigkeit, in der Wärme und Ladung unabhängig diffundieren.
Lee et al. (Thu,) haben diese Frage untersucht.
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