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Die zirkuläre Wirtschaft und Degrowth bieten zwei unterschiedliche Vorstellungen für einen zukünftigen sozialen Metabolismus: Beide zielen darauf ab, Abfall und die Nachfrage nach Rohstoffen zu reduzieren. Während Degrowth jedoch einen zirkulären Metabolismus zur Reduzierung von Konsum und Produktion vorschlägt, sieht die Mainstream-zirkuläre Wirtschaft Abfall als eine Gelegenheit für nachhaltiges Wachstum. Dieses Papier bringt diese beiden Visionen zirkulärer Zukünfte in Dialog. Es untersucht die institutionellen Dimensionen dieser beiden Ansätze und fokussiert darauf, wie sie Beziehungen und Verantwortlichkeiten gegenüber der Zukunft produzieren. Es wird argumentiert, dass das Ausmaß, in dem Zirkularität ihr Versprechen der Reduktion erfüllen kann, von dem Wert abhängt, der sowohl gegenwärtigem als auch zukünftigen Abfall zugeschrieben wird. Dieser Wert wird durch die institutionellen Bedingungen definiert, die die Verantwortlichkeiten, Geographien und Wertvorstellungen, die im Umgang mit Abfall mobilisiert werden, regulieren. Das Papier zerlegt drei institutionelle Veränderungen, die für eine Degrowth-Zirkularität notwendig sind: von individuellen Verbrauchern zu kollektiven Verantwortlichkeiten bei der Abfallvermeidung, von globalen regionalen Abfallmärkten zu bio-regionalen Abfallwirtschaften und von monetärem zu sozial-ökologischem Wert von Abfall.
Federico Savini (Di,) hat diese Frage untersucht.
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