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Hochfeste TRIPLEX Leichtbaustähle der generischen Zusammensetzung Fe‐xMn‐yAl‐zC enthalten 18 ‐ 28 % Mangan, 9 ‐ 12 % Aluminium und 0,7 ‐ 1,2 % C (in Massen %). Die Mikrostruktur besteht aus einer austenitischen γ‐Fe(Mn, Al, C) Festkörperlösung mit einer feinen Dispersion von nanoskaligen κ‐Karbiden (Fe,Mn) 3 AlC 1‐x und α‐Fe(Al, Mn) Ferrit mit variierenden Volumenanteilen. Die berechnete Gibbs freie Energie der Phasentransformation γ fcc → ∊ hcp beträgt ΔG γ→∊ = 1757 J/mol und die Stapelfehlerenergie wurde zu Γ SF = 110 mJ/m 2 bestimmt. Dies deutet darauf hin, dass die Austenit sehr stabil ist und keine spannungsinduzierten ∊‐Martensite gebildet werden. Mechanisches Zwillingswachstum ist während der plastischen Verformung fast vollständig gehemmt. Die TRIPLEX-Stähle weisen eine niedrige Dichte von 6,5 bis 7 g/cm 3 und überlegene mechanische Eigenschaften auf, wie eine hohe Festigkeit von 700 bis 1100 MPa und Gesamtdehnungen von bis zu 60 % und mehr. Die spezifische Energieabsorption, die bei hohen Verformungsraten von 10 3 s −1 erreicht wurde, beträgt etwa 0,43 J/mm 3 . TEM-Untersuchungen zeigten eindeutig, dass die Bildung homogener Scherbanden, begleitet von Versetzungsbewegungen, in deformierten Zugproben stattfindet. Der dominante Verformungsmechanismus dieser Stähle ist die scherbandeingeleitete Plastizität ‐SIP-Effekt‐, die durch die uniforme Anordnung von nanoskaligen κ‐Karbidkristallen, die kohärent zur austenitischen Matrix sind, aufrechterhalten wird. Die hohen Fließspannungen und Zugfestigkeiten werden durch effektive Festkörperverfestigung und überlagerte Dispersion verstärkung verursacht.
Frommeyer et al. (Fri,) haben diese Frage untersucht.