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Pferdeflughunde geben ihre ultraschallbasierten Biosonarimpulse durch Nasenlöcher ab, die von kunstvoll geformten Auswüchsen (Nasenblättern) umgeben sind. Während man vermutet, dass diese Nasenblätter den Sonarstrahl beeinflussen, wurde ihre physische Funktion noch nie analysiert. Mit numerischen Methoden zeigen wir, dass auffällige Furchen im Nasenblatt als Resonanzräume fungieren, die den Sonarstrahl formen. Dies zeigt, dass (a) Tiere Resonanzen in externen, halb-offenen Räumen nutzen können, um Schallemissionen zu lenken, (b) strukturelle Details im Gesicht von Fledermäusen akustische Effekte haben können, selbst wenn sie nicht in der Nähe der Emissionsstellen sind, und (c) Spezialisierungen im Biosonarsystem der Pferdeflughunde eine differentielle Verarbeitung von Teilbändern des Impulses im akustischen Bereich ermöglichen.
Qiao et al. (Mi,) haben diese Frage untersucht.