Hintergrund/Ziele: Kräuterformeln sind nicht für den routinemäßigen diätetischen Gebrauch geeignet. Diese Studie bewertet das Qige Pipa Dekokt (QPD), eine food–medicine homologe Formel, die essbare Komponenten enthält, und vergleicht seine anti-diabetischen Effekte mit dem klassischen Gegen Qinlian Dekokt (GQD), um sein Potenzial als nachhaltige diätetische Intervention für T2DM zu erkunden. Methoden: T2DM-Mäuse erhielten 6 Wochen lang QPD, GQD oder Metformin. Die Parameter umfassten die glykämische Kontrolle, Histopathologie, Mikrobiota des Darms (16S rRNA), Serum-Metabolomik, Leber-Transkriptomik und chemische Profilierung (UPLC-Q-TOF-MS). Ergebnisse: Beide Formeln verbesserten die Glykämie und Insulinresistenz vergleichbar. QPD reicherte einzigartig nützliche Darmbakterien (z.B. Roseburia) an und unterdrückte proinflammatorische Taxa. Die Metabolomik zeigte einen gesenkten Carnitin C20:1 und erhöhte Phospholipide in der QPD-Gruppe. Transkriptomik zeigte, dass QPD den AGE-RAGE-Signalweg anreicherte. Chemisch zeigte QPD relativ höhere Signalintensitäten für Glykoside und organische Säuren, während GQD relativ höhere Signalintensitäten für Alkaloide aufwies. Schlussfolgerungen: QPD zeigt eine anti-diabetische Wirksamkeit, die der von GQD ähnlich ist, jedoch durch unterschiedliche regulatorische Mechanismen. Seine food-medicine homologe Zusammensetzung bietet eine theoretische Grundlage für seine Erforschung als nachhaltige diätetische Ergänzung. Allerdings schließt das Fehlen von Sicherheitsbiomarkern in dieser Studie definitive Schlussfolgerungen über die langfristige Verträglichkeit aus, was in zukünftigen Studien eine spezielle toxikologische Bewertung erforderlich macht.
Chen et al. (Mi,) untersuchten diese Frage.