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Stickstoffmonoxid (NO) ist ein kurzlebiges, diatomisches, lipophiles Gas, das eine grundlegende Rolle im Schutz gegen Pathogene spielt. Zu seinen zahlreichen Funktionen gehört die Beteiligung an der Signalübertragung in Immunzellen und an den biochemischen Reaktionen, durch die Immunzellen sich gegen Bakterien, Pilze, Viren und Parasiten verteidigen. NO-Signalgebung lenkt ein breites Spektrum von Prozessen, einschließlich der Differenzierung, Proliferation und Apoptose von Immunzellen. Wenn es von aktivierten Immunzellen sekretiert wird, diffundiert NO durch Zellmembranen und verursacht nitrosative und oxidative Schäden an eindringenden Pathogenen. Diese Beobachtungen führten zur Entwicklung von NO-Abgabesystemen, die die antimikrobiellen Eigenschaften dieses flüchtigen Gases nutzen können. Die angeborenen mikrobiellen Eigenschaften von NO sowie die antimikrobielle Aktivität der verschiedenen NO-Abgabesysteme werden überprüft.
Schairer et al. (Tue,) untersuchten diese Frage.