Diese Studie zielt darauf ab, die Wahrnehmungen von Pflegefamilien hinsichtlich des Familiwerdens für ein Kind durch Metaphern zu erfassen. Basierend auf einem phänomenologischen Ansatz wurden zwischen November 2023 und Februar 2024 ausführliche Interviews mit 66 Pflegefamilien durchgeführt. Ein Kriteriumsstichprobe wurde genutzt, um die Teilnehmer auszuwählen, und die gewonnenen Daten wurden mittels reflexiver thematischer Analyse ausgewertet. Die Metaphern der Pflegefamilien wurden in die Kategorien „Familie, Emotion, Anstrengung, Vollendung, Schutz“ eingeordnet. Diese Themen zeigen positive Wahrnehmungen des Familiwerdens für ein Kind. Die eingehenden Interviews mit den Teilnehmern verdeutlichten, dass Faktoren wie der Wunsch, ein Kind zu haben, die Betroffenheit vom Erdbeben, Empfehlungen von Pflegefamilien sowie die Gewährung sozialer Vorteile Einflüsse auf den Entscheidungsprozess, Pflegefamilie zu werden, hatten. Im Entscheidungsprozess zeigte sich, dass einige Teilnehmer positive Unterstützung aus ihrem Umfeld erfuhren, während andere vor den Schwierigkeiten des Prozesses gewarnt wurden. Darüber hinaus hoben Probleme mit der biologischen Familie des Kindes die Notwendigkeit hervor, die Rechte und Privatsphäre der Pflegefamilien zu schützen. Abschließend bedarf es gemeinschaftsbasierter Aufklärungskampagnen und sozialer Interventionen, um die Nachhaltigkeit und Wirksamkeit von Pflegeangeboten sicherzustellen. Zukünftige Forschungen könnten sich auf sozialpolitische Maßnahmen konzentrieren, die darauf abzielen, die Funktionalität und das Bewusstsein dieser Angebote zu erhöhen.
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Demirhan et al. (Tue,) untersuchten diese Fragestellung.
synapsesocial.com/papers/69d894ce6c1944d70ce05b80 — DOI: https://doi.org/10.1177/10664807261438083
İ̇lknur Demirhan
Aksaray University
Bilge Öztürk
Aksaray University
The Family Journal
Aksaray University
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