Emphysematöse Gastritis ist eine seltene und fulminante Variante der phlegmonösen Gastritis, die durch das Vorhandensein von Gas in der Magenwand aufgrund der Invasion von gasbildenden Mikroorganismen gekennzeichnet ist. Im Gegensatz zu gutartigem Magenemphysem ist die emphysematöse Gastritis mit systemischer Toxizität verbunden und weist eine hohe Mortalitätsrate von etwa 60% auf. Bekannte prädisponierende Faktoren sind die Einnahme von ätzenden Substanzen, Alkoholmissbrauch, Mageninfarkt, kürzliche Bauchoperationen, die Einnahme von nicht-steroidalen Entzündungshemmern, Diabetes mellitus, rheumatische Erkrankungen sowie die Behandlung mit Steroiden und anderen Zytotoxinen. Aktuelle Literatur deutet darauf hin, dass die Behandlung aus Breitbandantibiotika mit gram-negativer und anaerober Abdeckung besteht, wobei chirurgische Eingriffe für ausgewählte Fälle reserviert sind. Wir berichten über einen Fall eines jungen Mannes, der nach der Einnahme von ätzenden Substanzen eine emphysematöse Gastritis entwickelte und erfolgreich mit konservativer Behandlung genesen ist.
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Soubhik Chakraborty
All India Institute of Medical Sciences
Shreesha Nayak
All India Institute of Medical Sciences
Prakash Ranjan Mishra
All India Institute of Medical Sciences
BMJ Case Reports
All India Institute of Medical Sciences
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Chakraborty et al. (Mittwoch) haben diese Frage untersucht.
synapsesocial.com/papers/69d8958f6c1944d70ce068ff — DOI: https://doi.org/10.1136/bcr-2026-273283
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