Zusammenfassung Einführung Körperliche Aktivität für Brandverletzte ist vorteilhaft zur Verbesserung der Bewegungsreichweite, Kraft, Gesamtfunktion und Lebensqualität. Dennoch deuten Beweise darauf hin, dass Brandverletzte die meiste Zeit im Bett verbringen, außerhalb der Therapiesitzungen, selbst wenn sie zu größerer Unabhängigkeit fähig sind. Das Pflegepersonal am Bett befindet sich in einer einzigartigen Position, um die Patientenaktivität zu unterstützen; jedoch können Lücken im Vertrauen und den Fähigkeiten ihre aktive Teilnahme einschränken. Dieses QI-Projekt untersuchte, ob die Implementierung eines Programms zur Förderung von Aktivitäten das Vertrauen und die wahrgenommene Fähigkeit des Pflegepersonals bei der Mobilisierung von Patienten beeinflusste. Methoden Das Team für Brandrehabilitation in einem von der ABA zertifizierten Brandzentrum entwarf eine Intervention zur Verbesserung des Vertrauens und der Fähigkeiten des Personals in Bezug auf die Patientenaktivität. Zwei Monate vor der Intervention wurde eine Pretest-Umfrage durchgeführt. Das Vertrauen wurde auf einer 5-Punkte-Likert-Skala gemessen (1 = stimme völlig zu bis 5 = stimme überhaupt nicht zu). Eine offene Frage identifizierte spezifische Schulungsbedarfe. Die 6-monatige Schulungsintervention umfasste ein Inhouse-Training, das von Therapeuten geleitet wurde, oder eine aufgezeichnete Version zur CME-Gutschrift. Um den Inhalt zu verstärken, wurden Bildungsflyer in den Pausenhallen des Personals ausgehängt, und Ampel-ähnliche visuelle Hinweise wurden in den Patientenräumen angebracht, um die erforderlichen Unterstützungsstufen während der Aktivität anzuzeigen. Sechs Monate später wurde ein Post-Test verteilt, um Veränderungen zu bewerten. Dieses Projekt war von der IRB-Aufsicht befreit. Vergleiche wurden in R unter Verwendung von Chi-Quadrat- oder Fisher-exakten Tests durchgeführt. Ergebnisse Zweiunddreißig Kliniker nahmen am Pretest teil, verglichen mit 22 Posttest-Antworten. Es wurden keine signifikanten Unterschiede im Vertrauen zwischen den Tests beobachtet. Dennoch stimmten 59,1 % der Post-Test-Teilnehmer zu, dass die Aktivitätsschulung direkten Einfluss auf ihre klinische Praxis hatte. Bemerkenswert ist, dass die Pretest-Antworten das Engagement nur in grundlegenden ADLs, wie z.B. beim Transfer zur Toilette, betonten. Im Gegensatz dazu zeigten die Posttest-Antworten eine signifikant größere klinisch relevante Patientenbewegung mit vermehrten Berichten über Bewegungsübungen und die Nutzung von Stühlen. Anekdotenhaft zeigte das Personal mehr Initiative und Engagement bei der Förderung von Aktivitäten. Fazit Die Schulung führte zu Veränderungen in der klinischen Praxis, trotz fehlender signifikanter Veränderungen in den Vertrauensmetriken. Die kleine Stichprobengröße könnte die Aussagekraft eingeschränkt haben. Vor der Intervention identifizierte Barrieren umfassten Unkenntnis über Geräte, sichere Handhabungstechniken und effektive Patientenmotivierung. Strukturierte, von Therapeuten geleitete Schulungen schienen diese Probleme anzugehen und rüsteten das Personal mit den Werkzeugen aus, um Patienten in Bewegung zu bringen. Anwendbarkeit der Forschung in der Praxis Interventionen, die verschiedene Lernstile berücksichtigen, fördern das Engagement des Personals, Zusammenarbeit und funktionelle Fortschritte bei Patienten. Die Ergebnisse dieses Projekts zeigen, dass Bildung und Fähigkeitenaufbau für das Frontpersonal einen positiven Einfluss auf die klinische Praxis haben. Zukünftige Studien sollten untersuchen, ob diese Veränderung der klinischen Praxis in verbesserte Patientenoutcomes übersetzt.
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Lisa Kittleson
Regions Hospital
Nicole L Rauterkus
Regions Hospital
Nicholas Larson
Regions Hospital
Journal of Burn Care & Research
Regions Hospital
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Kittleson et al. (Sun,) haben diese Frage untersucht.
synapsesocial.com/papers/69d895d86c1944d70ce06f23 — DOI: https://doi.org/10.1093/jbcr/irag033.158
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