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Sterblichkeit ist ein wichtiger Indikator für die Gesundheit von Wäldern, und eine zunehmende Sterblichkeit kann als Vorbote für die Auswirkungen des globalen Wandels auf Wald-Ökosysteme dienen. Hier analysieren wir Trends in der Sterblichkeit des Waldkronenbereichs zwischen 1984 und 2016 über mehr als 30 Mill. ha gemäßigter Wälder in Europa, basierend auf einem einzigartigen Datensatz von 24.000 visuell interpretierten spektralen Trajektorien aus dem Landsat-Archiv. Im Durchschnitt war 0,79% der Waldfläche jährlich von natürlicher oder menschlich induzierter Sterblichkeit betroffen. Die Sterblichkeit im Kronenbereich nahm um +2,40% Jahr-1 zu, wodurch sich die von Sterblichkeit betroffene Waldfläche seit 1984 verdoppelte. Gebiete mit geringer Sterblichkeit nahmen stärker zu als Gebiete, die von standzerstörenden Sterblichkeitsereignissen betroffen waren. Veränderungen im Klima und in der Landnutzung sind wahrscheinliche Ursachen für den Anstieg der großflächigen Waldsterblichkeit. Unsere Ergebnisse zeigen tiefgreifende Veränderungen in den jüngsten Wald-Dynamiken mit wichtigen Implikationen für die Kohlenstoffspeicherung und den Erhalt der biologischen Vielfalt und heben die Bedeutung einer verbesserten Überwachung der Waldsterblichkeit hervor.
Senf et al. (Di,) haben diese Frage untersucht.