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Der Kauf von Neuwagen gehört zu den größten und teuersten Käufen, die Verbraucher jemals tätigen. Während funktionale und wirtschaftliche Überlegungen wichtig sind, untersuchen die Autoren, ob auch visueller Einfluss eine Rolle spielt. Mit einem hierarchischen Bayes'schen Wahrscheinlichkeitsmodell und Daten zu 1,6 Millionen verkauften Neuwagen über neun Jahre untersuchen sie, wie visueller Einfluss das Kaufvolumen beeinflusst, und konzentrieren sich auf drei Fragen: Sind Menschen eher geneigt, ein neues Auto zu kaufen, wenn andere um sie herum dies kürzlich getan haben? Werden diese Effekte durch Sichtbarkeit, also die Leichtigkeit, das Verhalten anderer zu sehen, moderiert? Variieren sie je nach Identität (z.B. Geschlecht) der vorherigen Käufer und der Identitätsrelevanz des Fahrzeugtyps? Die Autoren führen eine umfangreiche Reihe von Tests durch, um Alternativen zum visuellen Einfluss auszuschließen, und stellen fest, dass visuelle Effekte (1) vorhanden sind (ein zusätzlicher Kauf für ungefähr jede sieben vorherigen Käufe), (2) in Gebieten größer sind, wo das Verhalten anderer sichtbarer sein sollte (d.h. mehr Menschen pendeln auf auto-sichtbare Weise), (3) stärker sind für vorherige Käufe von Männern als von Frauen bei männerorientierten Fahrzeugtypen, (4) nur für Autos ähnlicher Preiskategorien existieren, und (5) von Sättigungseffekten abhängig sind.
McShane et al. (Dienstag) haben diese Frage untersucht.