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Proteinkinasen bieten eine Plattform für die Integration von Signaltransduktionsnetzwerken. Ein zentrales Merkmal der Übertragung dieser zellulären Signale ist die Fähigkeit der Proteinkinasen, sich gegenseitig durch Phosphorylierung zu aktivieren. Eine Reihe von Kinasen wird aufgrund von Sequenzhomologie als unfähig zum Phosphorylgruppenübertrag angesehen, da ihre katalytischen Motive degradiert sind. Diese werden als Pseudokinasen bezeichnet und aufgrund der angenommenen mangelnden Phosphoryltransferaktivität war ihre biologische Rolle in der zellulären Transduktion mysteriös. Neueste Struktur-Funktionsstudien haben die molekularen Bestimmungsfaktoren für die Inaktivität von Proteinkinasen aufgedeckt und Einblicke in die biologischen Funktionen und die Evolution dieses rätselhaften Subsets des menschlichen Kinoms gegeben. Pseudokinasen fungieren als Signaltransduzenten, indem sie Komponenten von Signalisierungsnetzwerken zusammenbringen, sowie als allosterische Aktivatoren aktiver Proteinkinasen.
Zeqiraj et al. (Do,) haben diese Frage untersucht.
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