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Der „Geschäftsfall für Nachhaltigkeit“ ist ein Begriff, der oft in der Literatur zur Unternehmensnachhaltigkeit und zur sozialen Verantwortung von Unternehmen erwähnt wird. Während einige Nachhaltigkeit und den Geschäftsfall als Widersprüche ansehen und somit die Existenz von Kompromissen betonen, heben andere hervor, wie (potenzielle) Geschäftsmodelle durch die Verwaltung ökologischer, sozialer und wirtschaftlicher Aspekte geschaffen werden können. Beide Ansichten haben gemeinsam, dass der „Geschäftsfall“ implizit oder explizit als Schaffung finanzieller Leistung gesehen wird, oft nur für eine Gruppe von Stakeholdern. Die Tatsache, dass ein Geschäftsfall kein gegebenes Phänomen ist, sondern im Austausch zwischen und mit Beiträgen verschiedener Stakeholder co-kreiert werden muss, wurde bisher nicht eingehend analysiert. Durch die Annahme einer Perspektive der Stakeholder-Theorie erweitert dieser Artikel die bestehende Forschung darüber, worum es bei Geschäftsmodellen und einem Geschäftsfall geht, und analysiert das Verständnis von Geschäftsmodellen für Nachhaltigkeit und wie sie mit und von Stakeholdern geschaffen werden können.
Schaltegger et al. (Mi,) haben diese Frage untersucht.