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Ziel dieser Studie war es zu bestimmen, ob langwelliges Licht (760 nm) den myopischen Shift bei neugeborenen Meerschweinchen während der Augenentwicklung fördert. Neugeborene Meerschweinchen wurden unter verschiedenen Beleuchtungsarten aufgezogen: langwelligem Licht, gemischtem Licht und normalem Licht. Die Meerschweinchen, die langwelligem Licht ausgesetzt waren, wurden 4 Wochen lang in der Beleuchtung von langwelligem Licht und anschließend 2 Wochen in der Beleuchtung von gemischtem Licht gehalten. Die anderen Tiere wurden 6 Wochen lang in der Beleuchtung von gemischtem Licht oder normalem Licht aufgezogen. Alle Tiere wurden vor sowie 2, 4 und 6 Wochen nach der Beleuchtung hinsichtlich des Brechungsstatus und biometrischer Parameter gemessen. Meerschweinchen, die in langwelligem Licht aufgezogen wurden, entwickelten nach 4 Wochen eine signifikante Myopie im Vergleich zu denen, die in gemischtem Licht aufgezogen wurden. Zwei Wochen der Erholung beseitigten die refraktiven Unterschiede zwischen der langwelligen Gruppe und der gemischten Lichtgruppe. Im Vergleich zu den unter normalen Bedingungen gehaltenen Meerschweinchen waren die in langwelligem und gemischtem Licht aufgezogenen Meerschweinchen myopischer und wiesen auch eine längere Tiefe des Glaskörpers nach 2, 4 und 6 Wochen auf. Diese Daten deuten darauf hin, dass die Beleuchtung mit monochromatischem langwelligem Licht zu Myopie und zu einem abnormalen visuellen Erlebnis bei neugeborenen pigmentierten Meerschweinchen führen könnte.
Long et al. (Do,) haben diese Frage untersucht.