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Neben den Chemokinrezeptoren CCR5 und CXCR4 kann eine Untergruppe von primären humanen Immundefizienzvirus Typ 1 (HIV-1) Isolaten auch den sieben-Transmembran-Domänen-Rezeptor APJ als Korezeptor nutzen. Ein zuvor identifizierter Ligand von APJ, Apelin, hemmte spezifisch den Eintritt von primären T-tropischen und dualtropischen HIV-1-Isolaten aus verschiedenen Kladen in Zellen, die CD4 und APJ exprimieren. Die Analyse von Apelin-Analoga zeigte, dass eine 13-Aminosäure, argininreiche Peptid eine starke und spezifische antivirale Aktivität beibehielt. Die antivirale Potenz wurde durch die Integrität von Methionin 75 beeinflusst, welches zur APJ-Bindungsaffinität beiträgt, sowie durch das Vorhandensein der Apelin-Reste 63 bis 65. Diese Studien demonstrieren die Fähigkeit eines kleinen Peptidliganden, die Funktion von APJ als HIV-1-Korezeptor zu blockieren, identifizieren wichtige Apelin-Sequenzen für die Hemmung und liefern neue Reagenzien zur Untersuchung der Bedeutung von APJ für die HIV-1-Infektion und -Pathogenese.
Cayabyab et al. (Fr,) untersuchten diese Frage.
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