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Exosome sind natürlich vorkommende membranöse Vesikel, die von verschiedenen Zelltypen sekretiert werden. Angesichts ihrer einzigartigen und wichtigen biologischen sowie pharmakologischen Eigenschaften haben sich Exosome als vielversprechende Form der Nanomedizin herauskristallisiert, die durch effiziente Lieferung endogener und exogener Therapeutika wirken. Hier erkunden wir ein neues Konzept, das endogen abgeleitete Exosome als künstliche Regler der zellulären Immunität zu nutzen, um zytotoxische T-Zellen gegen Krebszellen zu lenken und zu aktivieren, um diese abzutöten. Dies wurde erreicht, indem genetisch zwei verschiedene Arten von Antikörpern auf der Oberfläche der Exosomen dargestellt wurden. Die resultierenden synthetischen multivalenten Antikörper, die auf Exosomen umgelenkt wurden (SMART-Exos), die monoklonale Antikörper exprimieren, die spezifisch für T-Zell-CD3 und krebserregende an den epidermalen Wachstumsfaktorrezeptor (EGFR) gekoppelte Zellen sind, haben gezeigt, dass sie nicht nur die Vernetzung von T-Zellen und EGFR-exprimierenden Brustkrebszellen induzieren, sondern auch eine starke antitumorale Immunität sowohl in vitro als auch in vivo hervorrufen. Diese Machbarkeitsstudie zeigt eine neuartige Anwendung von Exosomen in der Krebsimmuntherapie und könnte einen allgemeinen und vielseitigen Ansatz für die Entwicklung einer neuen Klasse von zellfreier Therapie bieten.
Cheng et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.