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Die häusliche Wäsche von Textilien wird zunehmend als eine bedeutende Quelle von Mikroplastikverschmutzung erkannt. Eine zuverlässige Quantifizierung der Mikrofasernfreisetzung ist notwendig, um das Ausmaß dieses Problems zu verstehen und die Wirksamkeit möglicher Lösungen zu bewerten. Diese Studie untersucht drei Hauptfaktoren, die die Quantifizierung der aus der häuslichen Wäsche von Textilien freigesetzten Mikrofasern beeinflussen: Testmethoden, Waschvariablen und Stoffvariablen. Es wird eine Übersicht über verschiedene Testmethoden gegeben, die die Variation in der Quantifizierung hervorhebt, die durch die Verwendung unterschiedlicher Methoden entsteht. Eine zuverlässige und reproduzierbare Methode zur Quantifizierung der Mikrofasernfreisetzung aus der häuslichen Wäsche wird verwendet, um die Auswirkungen von Wasch- und Stoffvariablen experimentell zu untersuchen. Die Reproduzierbarkeit und Zuverlässigkeit der verwendeten Methode wurden durch Interlaboratorienversuche validiert und haben zur Entwicklung europäischer und internationaler Prüfstandards beigetragen. Unsere Ergebnisse zeigen, dass eine Erhöhung des Waschmittelverhältnisses und der Waschbewegungen zu einer größeren Masse freigesetzter Mikrofasern führt, aber wir haben festgestellt, dass Stoffvariablen einen größeren Einfluss auf die Mikrofasernfreisetzung haben können als die in dieser Studie getesteten Waschvariablen. Es schien jedoch keine einzelne Stoffvariable dominierenden Einfluss zu haben. Unter Verwendung der gewonnenen Daten und Annahmen zur Waschbeladung und -häufigkeit wurden die Ergebnisse skaliert, um die mögliche jährliche Mikrofasernfreisetzung aus unbehandelter häuslicher Wäsche im Vereinigten Königreich widerzuspiegeln. Abhängig von verschiedenen Wasch- und Stoffvariablen schwanken diese Werte zwischen 6490 Tonnen und 87.165 Tonnen freigesetzter Mikrofasern im Vereinigten Königreich jedes Jahr.
Hazlehurst et al. (Sat,) haben diese Frage untersucht.