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Holzschutzforscher haben lange Zeit den fäulnisbedingten Pilzzerfall von Holz mit den erschreckend einfachen Begriffen weiße, braune und weiche Fäule sowie den weniger zerstörerischen Schimmel- und Fleckenpilzen beschrieben. Diese Begriffe haben eine fast ikonische Bedeutung erlangt, basieren jedoch nur auf dem äußeren Erscheinungsbild des beschädigten Holzes. Langzeitstudien zum Verschleiß sowie die aufkommenden genetischen Werkzeuge zeigen die Falschheit, den Zerfallsprozess in solch breite Gruppen zu vereinfachen. Dieses Papier gibt einen kurzen Überblick über die Grundlagen des Pilzzerfalls, der Färbungs- und Schimmelprozesse und nutzt diese Grundlagen als Basis für eine Diskussion über den Pilzangriff auf Holz im Lichte des aktuellen Wissens über diese Prozesse. Biotechnologische Anwendungen von Zerfalls- pilzen werden überprüft, und es wird ein Überblick darüber gegeben, wie Pilze die Schutzbarrieren überwinden, die Beschichtungen auf Oberflächen bieten. Fortschritte in der biochemischen Analyse haben in einigen Fällen unsere Wahrnehmung, wie Holz zersetzt wird, radikal verändert und sogar die Beziehungen zwischen Pilzarten beeinflusst, während andere neue Erkenntnisse traditionelle Perspektiven verstärkt haben. Vorschläge für zukünftige Forschungsbedarfe im Bereich der Beschichtungen in Bezug auf verbesserten Pilz- und Umweltsschutz werden präsentiert.
Goodell et al. (Fri,) haben diese Frage untersucht.