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Die Trophoblastenforschung der letzten Jahrzehnte hat die auffälligen Ähnlichkeiten zwischen den proliferativen, migratorischen und invasiven Eigenschaften von Plazentazellen und Krebszellen hervorgehoben. Diese Übersichtsarbeit fasst die zahlreichen Schlüssel-Moleküle, Protoonkogene, Wachstumsfaktoren, Rezeptoren, Enzyme, Hormone, Peptide und tumorrelevanten Antigene (TAAs) zusammen, die sowohl von trophoblastischen als auch von Krebszellen exprimiert werden, um die Gene und Proteine zu bewerten, die molekulare Schaltkreise bilden und das ähnliche Verhalten dieser Zellen regulieren. Unter den autokrinen und parakrinen Schleifen, die möglicherweise an der starken proliferativen Kapazität von trophoblastischen und Krebszellen beteiligt sind, könnten epidermaler Wachstumsfaktor (EGF)/EGF-Rezeptor (EGFR), Hepatozyten-Wachstumsfaktor (HGF)/HGF-Rezeptor (HGFR) (Met) und vaskulärer endothelialer Wachstumsfaktor (VEGF)/VEGF-Rezeptor (VEGFR) Schleifen eine dominierende Rolle spielen. Ähnliche Mechanismen der Migration und Invasion, die von trophoblastischen und malignen Zellen gezeigt werden, umfassen Veränderungen im Phänotyp der Adhäsionsmoleküle, einschließlich der erhöhten Expression von Alpha1beta1- und Alphavbeta3-Integrinrezeptoren, während ein weiteres kritisches molekulares Ereignis die Herunterregulierung des Zelladhäsionsmoleküls E-Cadherin ist. Unter den Proteasen, die eine aktive Rolle bei den invasiven Kapazitäten dieser Zellen spielen könnten, deutet zunehmende Evidenz darauf hin, dass die Expression/Aktivierung von Matrix-Metalloproteinase-9 (MMP-9) eine Voraussetzung ist. Schließlich zeigt ein Überblick über die molekularen Schaltkreise, die von Trophoblasten und Krebszellen geteilt werden, dass die Aktivierung der Phosphatidylinositol-3'-Kinase (PI3K)/AKT-Achse kürzlich als zentrales Merkmal der Signalwege aufgetaucht ist, die von diesen Zellen genutzt werden, um ihre proliferativen, migratorischen und invasiven Prozesse zu erreichen.
Ferretti et al. (Thu,) haben diese Frage untersucht.